Handy-App „halloDeutsch“

hallodeutschEndlich ist es soweit! Die Handy-App zum Deutschlernen per Spiel ist fertig! Einfach kostenlos herunterladen.

Übrigens gibt es mit der App nicht nur Spiele zum Lernen: Wählen Sie einfach einen Lebensbereich aus und tippen Sie dann auf „alle Inhalte“. Wenn Sie auf das jeweilige Foto tippen, erscheint das Wort in Schrift und Ton sowie die Übersetzung in die von Ihnen gewählte/eingestellte Muttersprache (derzeit verfügbar: Englisch – Französisch – Arabisch – Farsi).

Download hier:
https://play.google.com/store/apps/details?id=de.hallodeutsch.user

Weihnachten 2015 in der Institutsstraße

Weihnachten und Eingewöhnungsphase – was ist passiert?

Nun sind die Jugendlichen ja bereits einige Zeit in ihrer neuen Unterkunft des Vereins für Sozialarbeit in der Institutsstraße 4 angekommen. Und wie geplant sind auch schon die ersten Aktivitäten angelaufen, mit denen wir als Helfergruppe in die ehrenamtliche Unterstützung der Jugendlichen eingestiegen sind.

So fand am 1. Weihnachtsfeiertag in der Institutsstraße ein weihnachtliches Beisammensein statt. Mehrere Familien mit Kindern in ähnlichem Alter wie die zu betreuenden Jugendlichen,
zwei Sozialpädagogen aus der Einrichtung und einige weitere Teilnehmer aus der Helferinitiative 21 fanden sich ein, um gemeinsam mit einem Großteil der betreuten Jugendlichen ein paar unbeschwerte Stunden zu verbringen.

Neben den üblichen jahreszeitlichen Spezialitäten und Dekorationen waren sogar zwei Christbäume aufgestellt. Es wurde gebastelt – und nach anfänglichen Unsicherheiten – machten dann auch fast alle gerne mit. Musikalisch wurde das Ganze mit Keyboard, Gitarre und Weihnachtsliedern begleitet.

Die lockere Atmosphäre, die durch lebendige Gespräche geprägt war, trug dazu bei, dass viele Kontakte für die Zeit nach den Feiertagen geknüpft  wurden. Gerade die Jugendlichen kamen sich sehr schnell näher – und die Kontakte intensivieren sich bereits – bei verschiedenen Aktivitäten wie Fußball, Tischtennis etc. Organisisert wurde das Ganze von Jens-Peter Mayer, der auch sonstige Freizeit- und sportliche Aktivitäten koordiniert. So findet z. B. bereits mindestens einmal wöchentlich ein gemeinsamer Lauftreff statt.

Zusätzlich dazu läuft bereits der Deutschunterricht an (zweimal pro Woche: Die & Do Vormittag). Jede Menge gut sortierte Materialien hierfür finden sich schon vor Ort. Obwohl das Interesse für die Sprachangebote zwischen begeistertem Engagement und zögerlicher Annäherung schwankte und das Niveau der Deutschkenntnisse noch sehr unterschiedlich ist, ist eine positive Resonanz zu vermerken. Eine konstante Intensivierung des Deutschunterrichts nach und nach ist geplant und läuft begleitend zum offiziellen Deutschkurs.

Weiter geplant sind Museumsbesuche, Ausflüge und Aktivitäten gemeinsam mit deutschen Schulklassen.

Falls Sie sich in der Helferinitiative 21 ebenfalls ehrenamtlich engagieren möchten, nutzen Sie bitte das Formular unter Mitmachen.

Informationsabend mit dem Betreiber der Unterkunft

Am 10.12.2015 fand der erste Informationsabend durch den zukünftigen Betreiber der Unterkunft, den Verein für Sozialarbeit e.V. statt. Die Unterkunft befindet sich in den Räumen der ehemaligen Wirtschaftsschule in Pasing und bietet ca. 60 Jugendlichen Platz. Sie werden durch den Verein für Sozialarbeit betreut und erhalten Unterstützung bei der weiteren Planung ihrer Zukunft. Die Unterbringung erfolgt in den ehemaligen Klassenzimmern, daneben gibt es auch Räume für die Mahlzeiten und Unterricht.

Wir, die Helferinitiative 21, werden nach dem Einzug der Jugendlichen in Abstimmung mit den Betreuern entsprechende Unterstützung anbieten. Geplant sind Hilfen beim Deutschlernen, bei Freizeitaktivitäten und Sport und die Begleitung zu Behörden oder Ärzten. Bei Bedarf werden wir auch eine Kleidersammlung organisieren. Über alles halten wir Sie auf diesen Seiten auf dem Laufenden.

Informationsabend mit Dr. Jochen Breit zum Thema Traumatisierung

Es ist davon auszugehen, dass ein Teil der Jugendlichen, die in der Institutsstraße wohnen werden, traumatisiert sind. Dr. Breit stellte typische Symptome einer Traumatisierung vor und gab Hinweise, wie die Helfer in diesem Fall vorgehen können. Dies ist natürlich kein Ersatz für eine professionelle medizinische oder psychologische Hilfe.